Jeder kennt das Gefühl, in wunderbar duftenden, frisch bezogenen Betten zu schlafen. Die Art der Betten in den Schlafzimmern der Menschen dürfte jedoch ebenso unterschiedlich sein, wie die Gewohnheiten, was das Beziehen der Betten betrifft. Schon die Materialien der Wäsche, mit denen die Schlafstätten überzogen sind, unterscheiden sich von Haushalt zu Haushalt und dort ebenso von Zimmer zu Zimmer.
Ob die Betten mit Leinen, Biber, Frottier, Seersucker oder anderer Bettwäsche überzogen werden ist abhängig von der Jahreszeit, aber auch vom persönlichen Empfinden derer, die in den Betten schlafen. Je nachdem, wie man nachts schwitzt, kann man die Bettwäsche auch vom Material her daran anpassen. Auf kühle Luft im Schlafzimmer zu achten, ist hier weiterhin von Vorteil. Natürlich muss man auch, wenn man nachts friert, das Schlafgemach durchlüften, und nicht bei abgestandener und verbrauchter Luft ins Bett zu gehen.
Manche Menschen kommen in ihren Betten mit einer Decke nicht aus und brauchen Sommer wie Winter eine zusätzliche Wolldecke, um einschlafen zu können. Jeder sollte sich seine Schlafgewohnheiten auch realisieren und beibehalten, denn eine Umstellung wider Willen kann Schlafstörungen verursachen.
Wie oft man die Betten bezieht, ist frei wählbar. Selbstverständlich sollte man das von den Gegebenheiten abhängig machen. Ein Bett, in dem oft geschwitzt wird, oder Betten, in denen ein dicker Kater Nacht für Nacht die Füße wärmt, müssen öfter bezogen werden, als andere. Eine grundsätzliche Regel für das Beziehen der Betten gibt es eigentlich nur bei gewissen Krankheiten, bei denen die Wäsche täglich gewechselt werden muss. Einen Kompromiss zwischen Arbeitsaufwand und Hygiene wird man bestimmt in jedem Haushalt finden – ganz an die Benutzer der Betten angepasst.
